Was ist Ozon?
Ozon ist als 3-atomige Sauerstoff-Verbindung O3 eine energiereiche Form des normalen, atmosphärischen Sauerstoffs (O2),
dessen Moleküle aus zwei Sauerstoffatomen aufgebaut sind.
Aufgrund seiner starken Oxidationskraft und der ausgeprägten desinfizierenden Eigenschaften wird es weltweit zur
Wasserentkeimung und Aufbereitung von Trinkwasser genutzt.
Was ist Ozontherapie?
Das medizinische Ozon ist immer ein Gemisch aus reinstem Ozon und reinstem Sauerstoff.
Medizinisches Ozon hat eine stark ausgeprägte bakterientötende, pilztötende und vireninaktivierende
Wirkung und findet von daher einen breiten Anwendungsbereich zur Desinfektion von infizierten Wunden,
aber auch bei bakteriell und virusbedingten Erkrankungen.
Die durchblutungsfördernde Eigenschaft nutzt man bei der Behandlung von Durchblutungsstörungen und zur Revitalisierung.
Im niedrig dosierten Konzentrationsbereich werden die körpereigenen Abwehrkräfte mobilisiert, d.h. das Immunsystem aktiviert.

Bei welchen Erkrankungen wird Ozon sinnvoll eingesetzt?
I. Entzündliche und degenerative Gelenkerkrankungen
Teilt man die entzündlichen Gelenkerkrankungen in 3 Stadien ein, so sind besonders Stadium 1 und 2, das heißt ohne schwere
Knochendeformation, einer medizinischen Ozonanwendung zugänglich. Dies betrifft die Gonarthrose oder die aktivierte Arthrose
von Knie- und Schultergelenken. Genutzt wird die entzündungshemmende Wirkung des Ozons, aber auch die Immunmodulation und die
Aktivierung des Knorpel-Zellstoffwechsels.
II. Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises
III.Chronische Polyarthritis

Die Große Eigenblutbehandlung
Bis zu 200 ml patienteneigenes Blut werden ausserhalb des Körpers (in und mit sterilem Einmalmaterial) mit einer exakt definierten
Ozonmenge angereichert, das mit den roten und weißen Blutkörperchen zu 100% reagiert und deren Stoffwechsel aktiviert. Dieses aktivierte
Eigenblut (nicht Ozon oder Sauerstoff!) wird dem Patienten in Form einer normalen Tropfinfusion unmittelbar wieder zugeführt.